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Warenkunde -
Was steckt da in meiner Ökokiste?

Birnen

Wussten Sie´s schon?

Inzwischen gibt es Birnen auch in Buddhaform. Eine spezielle Form, die an den noch sehr jungen Früchten am Baum befestigt wird macht´s möglich. Auf diese Art wachsen die Birnen ganz natürlich in diese Form.

Wo kommt´s her?

Die Birne (Pyrus communis) gehört, wie auch der Apfel, zur Familie der Kernobstgewächse. Es scheint, als hätte die Birne die Menschheit schon von je her begleitet, denn schon im 17. Jahrhundert gab es in Frankreich an die 300 verschiedene Birnensorten. Die heutige Anzahl der Sorten wird auf ungefähr 5000 geschätzt, wobei die bekanntesten die Williams Birne, die Alexander Birne, die Mostbirne, die Gute Luise und auch die chinesische Nashi Birne sind.

Wie sieht´s aus?

Birnenbäume werden sowohl zum Obstanbau (Kultur-Birne) als auch zur Zierde (Blüten, Früchte) angepflanzt. Sie sind meist sommergrün, selten immergrün, mittelgroß und kommen als Bäume oder Sträucher vor. Die Blüten erscheinen vor den Blättern oder zusammen mit ihnen in doldentraubigen bis traubigen Blütenständen. Die Früchte sind meist flaschenförmig, selten auch rundlich. Sie haben eine Länge von 2,5 bis 6 Zentimetern. Bei europäischen Kulturformen können sie auch viel größer sein, bei asiatischen kleiner.

Wie verwende ich´s?

Man kann Birnen entsaftet oder roh als Obst genießen. Zur Qualitätssicherung werden Birnen, die für Handelszwecke verwendet werden, kurz vor ihrer Reife gepflückt. Sie werden dann bis zum Verkauf kühl gelagert und reifen hierbei nach.

Was ist drin?

Neben den Vitaminen A, B und C enthält die Birne auch Mineralstoffe wie Schwefel, Zink, Kupfer, Schwefel,  Jod, Magnesium, Phosphor und Kalium. Die beiden letzteren sind aufgrund der entwässernden Wirkung von Kalium und der „nervenstärkenden“ Wirkung des Phosphors besonders wertvoll. Zudem weisen Birnen einen hohen Gehalt an Eisen auf.

Birnen sind ein säurearmes Obst, was sie sehr gut verträglich macht. Sie enthalten in etwa soviel Zucker wie Äpfel, jedoch etwas mehr Eiweiß und Kohlenhydrate. Im Gegensatz zum Apfel hat die Birne einen geringeren Gehalt an Fett und Fruchtsäuren.

Durch den regelmäßigen Genuss von Birnen kann man der Entstehung von Bakterien im Darm entgegenwirken, denn Birnen sind eine regelrechte Wunderwaffe gegen Verdauungsstörungen und andere Probleme im Darm.

Tipp:

Reife Birnen erkennt man daran, dass Sie bei leichtem Daumendruck am Stielende nachgeben.