Kinder lieben ihn und Grillfans warten schon lange darauf. Zuckermais wurde schon vor 3000 Jahren in seiner Heimat, dem südlichen Mexiko, angebaut. In den USA ist er fester Bestandteil der Ernährung, aber auch bei uns, meist bei den Kindern, wird der Gemüsemais immer beliebter.

Seinem Verwendungszweck sind keine Grenzen gesetzt. Der Süßmais kann roh gegessen werden, üblicherweise wird er gekocht, gedünstet oder gegrillt. Das Zuckerkorn unterscheidet sich vom Futtermais dadurch, dass die Kohlenhydrate während des Reifeprozesses im Korn vorwiegend als Zucker und nicht als Stärke eingelagert werden. Außerdem hat der Zuckermais eine wesentlich dünnere Fruchtschale um die Körner. Deshalb schmeckt er im Reifezustand süß und zart. Der Zuckermais enthält viele Vitamine, vor allem B, B2 und C, Mineralstoffe und Spurenelemente. Auch besitzt er Kohlenhydrate, Eiweiß und Ballaststoffe, was ihn zu einem gesunden, leckeren Gemüse macht. Goldmais, zusammen mit Bohnen und Tomaten enthalten alle Nährstoffe, die ein Mensch braucht. Es gibt unzählige Maisgerichte, hervorzuheben: da wäre die Polenta oder der Maiskolben in Butter gebraten, aber auch als Salat mit Zitronensaft und Pfeffer. Nicht zu vergessen das Popcorn, welches den Mais auch bei uns populär gemacht hat.

Unseren Zuckermais baut unser langjähriger Partnerbetrieb die Bioland-Gärtnerei Fuchs aus Schrobenhausen für uns an. Agraringenieur Alexander Fuchs wohnt direkt in seinem idyllischen Holzhaus an seinen Anbaufeldern. Beim Blick aus den Fenstern sieht er die ganze Vielfalt seiner Gemüsepalette. Je nach Saison sprießen aus dem schwarzen, humosen Boden: Radieschen, Wurzelpetersilie, Rettiche, Salate, Buschbohnen, Spinat, Blumenkohl, Brokkoli, rote Bete, Möhren, Pastinaken, Schwarzwurzeln, Weißkohl und verschiedenes mehr.

Alexander Fuchs wuchs in Schrobenhausen auf einem konventionell bewirtschafteten Hof mit Bullenmast und Ackerbau auf. Landwirt war zunächst nicht sein Traumberuf. Nach dem Zivildienst, auf einem landwirtschaftlichen Betrieb mit taubstummen Frauen, entschied er sich dann doch für das agrarwissenschaftliche Studium in Weihenstephan. Das Diplom, erworben 1997 an der Universität in Stuttgart-Hohenheim, sowie Praktika auf verschiedenen Höfen mit biologischem Anbau in Deutschland, Spanien und England folgten. Im Anschluss stieg er zu Hause ganz ein und stellte den Hof auf Bioland-Anbau für Gemüse und Kartoffeln um. Auch durch seine Tätigkeit als Bioland-Berater in Augsburg lernt er viel dazu.