Zuckerhut-Salat ist eines der wenigen regionalen Gemüse zu dieser Jahreszeit. Anders als sein Name vermuten lässt, handelt es sich um einen sogn. Bitter-Salat. Seinen Namen verdankt er seiner Wuchsform, die an den brasilianischen Berg „Zuckerhut“ erinnert. Seine Blätter sind hellgrün bis hellgelb, groß und länglich oval. Verwandt ist dieser Salat mit der Artischocke und mit Chicorée, Endiviensalat und Radicchio. Ursprünglich stammt er aus dem Tessin, aus Südfrankreich und Österreich. Er wird bis in den November hinein geerntet und dann von den Gärtnern eingelagert. Er verträgt Temperaturen bis minus 4 Grad und kälter und ist sehr lange lagerbar. Zuckerhut, der reich an vielen Vitaminen, sowie Kalium, Kalzium, Phosphor, Folsäure und Bitterstoffen ist, kann nicht nur als roher Salat genossen werden. Man kann diesen knackigen Wintersalat wie Chinakohl aufschneiden, gratinieren oder kochen.

Möchte man die Bitterkeit ein wenig mindern hilft folgendes:

Blätter für etwa 10 Minuten in lauwarmes, leicht gesalzenes Wasser einlegen. Sehr gut passt ein süßes, fruchtiges Dressing mit Nüssen und Früchten. Z.B. Walnüsse, Äpfel und Cranberries.