Zuckerhut ist, wie der rötliche Radicchio,  eine Variante des Chicorées und stammt von der wilden Wegwarte ab. Da er auch Fröste bis minus 6 Grad Celsius übersteht, kann er bei uns ab Mitte Oktober bis in den Winter hinein geerntet werden und hilft uns damit über die Zeit hinweg, in der andere Frischgemüse aus unserer Region knapp sind.
Sein Name „Zuckerhut“ besagt nichts über den Geschmack, der ähnlich dem des Chicorée nussartig frisch und leicht bitter ist, sondern bezieht sich auf die kegelförmige imposante Wuchsform der Blätter.

Verwendung:
Wenn man bittere Salate mag, sind die die geschnittenen Blätter ideal als Rohkost-Salat.
Durch Waschen mit lauwarmen Wasser verliert er auch an Bitterstoffen.

Man kann die Blätter aber auch dämpfen, in Wasser oder Brühe sieden, braten und backen.
Die großen, länglichen Blätter sind auch zum Füllen ideal.
In Zuckerhut-Blättern eingewickelte Würste können in Blätterteig eingebacken werden.
Zuckerhut schmeckt auch gratiniert.

Zuckerhut ist nitratarm, da er im Sommer bei viel Licht und im Freien gewachsen ist.
Der Anbau ist äußerst klimafreundlich, da er keine Heizung braucht.

Mit dem Verzehr des Zuckerhuts leisten Sie nebenbei einen Beitrag zur Erhaltung einer alten Kultursorte, welche früher in jedem Bauerngarten zu finden war.

Unseren Zuckerhut erhalten wir von der  Bioland Gärtnerei Thomas Reich aus 86485 Biberach b. Meitingen.