Nächste Woche finden Sie auch in einigen Kisten die Winterknolle „Topinambur„. Sie gehört zur Familie der Sonnenblumengewächse und war ursprünglich in Nord- und Mittelamerika beheimatet. Sie wurde dort von den Ureinwohnern als Gemüse, Heilpflanze und Viehfutter verwendet. Benannt ist die nach dem Indianerstamm der Topinambus. Die Knollen genossen nach ihrer Einführung in Europa im 17. Jahrhundert große Popularität und wurden aber gegen Mitte des 18.Jahrhunderts wieder weitgehend von der ertragreicheren Kartoffel verdrängt. Der hohe Stärke- und Zuckergehalt macht sie zum idealen Grundstoff für die Fructose-, Sirup- und Alkoholherstellung. In gegartem Zustand schmeckt Topinambur nussig, süßlich und leicht artischokenähnlich. Topinambur kann vielseitig zubereitet werden: gebacken, gedünstet, püriert, roh, gekocht oder mariniert als Salat. Die Knolle muss nicht zwingen geschält werden. Wie die Schwarzwurzel enthält auch Topinambur Inulin, das die Knollen ebenfalls zu einem wertvollen Lebensmittel für Diabetiker macht. Topinambur wird von Oktober bis März geerntet. Unsere Topinambur baut die Bioland-Gärtnerei Scharnagl in Siebnach bei Schwabmünchen für uns an.