Diese Woche finden Sie in einigen der von uns geplanten Kisten feine Schwarzwurzeln.   Was ist das genau?

Ihre in Südeuropa beheimatete Wildform wurde schon früher als Heilpflanze verwendet. Schwarzwurzeln werden bei uns von Oktober bis März geerntet. Bedingt durch den hohen Gehalt an Kohlenhydraten, Mineralstoffen und Vitaminen, haben Schwarzwurzeln einen hohen Nährwert. Hervorzuheben ist der Gehalt an Inulin, einem Kohlenhydrat, das sich aus Fructose zusammensetzt und für Diabetiker geeignet ist. Schwarzwurzeln haben unter ihrer schwarzen Schale ein markiges, weiches Fleisch mit einem milchigen Saft. Da Schale und Saft dunkle Flecken auf Haut und Händen hinterlassen, ist es ratsam Handschuhe zu benutzen. Außerdem empfiehlt es sich, die sandigen Wurzeln gründlich unter fließendem Wasser zu waschen und dabei gleich zu schälen. Damit sich die Wurzeln nach dem Schälen nicht braun verfärben, sollten diese sofort in Essigwasser gelegt werden. Der kleine Mehraufwand beim Zubereiten wird aber mit einem herrlichen Gemüsegenuss belohnt.

 

Ein Tipp vom Chef: Sehr gut können Sie die leckeren Wurzeln auch erst nach dem Kochen schälen, das ist nicht so mühevoll. Auch hier empfiehlt es sich dabei Handschuhe anzuziehen. Aufbewahrung: Wenn man die Schwarzwurzeln in Papier einwickelt, um sie vor dem Austrocknen zu schützen, halten sie im Gemüsefach des Kühlschranks einige Tage frisch.

Unbedingt ausprobieren: Rohe, geschälte Schwarzwurzeln eignen sich als gesunde, leckere Knabberei. Sie schmecken leicht nach Kokosnuss.