Nächste Woche haben wir in einigen Kisten feinen Bioland-Romanesco eingeplant.
In Italien und Frankreich sind farbige Blumenkohlarten sehr beliebt. So gibt es dort auch violette und grüne Sorten.

Eine dieser Arten ist der Romanesco. Er erinnert mit seinen spitzförmigen Röschen an Minaretttürme. Dabei besticht der Kohl nicht nur durch seine Ästhetik sondern auch durch seinen feinen, würzigen und weniger kohligen Geschmack. Wegen seiner zarten Zellstruktur ist er leichter verdaulich und gut bekömmlich. Auch besitzt er höhere Nährstoffwerte als der weiße Blumenkohl. So hat der Romanesco eine höhere Vitamin-C-, Eiweiß- und Mineralstoffkonzentration als sein weißer Bruder. Romanesco lässt sich mit Folie umwickelt im Gemüsefach des Kühlschranks bis zu 3 Tagen aufbewahren. Die grünen Blätter muss man allerdings zuvor entfernen, da sie dem Kohl Feuchtigkeit entziehen. Wenn man ihn länger lagern möchte, sollte man ihn putzen, waschen, blanchieren und tiefgefrieren. So hält er sich bis zu 10 Monate. Vermuten Sie Insekten in den Röschen, dann legen Sie den Kohl mit dem Kopf nach unten ca. 15 Min. in Salz- oder Essigwasser. Aus Romanesco lassen sich leckere Gerichte zaubern. Man kann ihn im Ganzen garen, zuvor die äußeren Blätter und den Strunk abschneiden. Oder ihn in Röschen zerteilen und in Salzwasser kochen. Man verwendet ihn als Gemüse, mit Käse oder Bechamelsauce gratiniert, als Auflauf, in Gemüsesuppen und -terinen oder bissfest gegart als Salat.