Der Name Rettich, Radi oder auch Radies leitet sich aus der lateinischen Bezeichnung radix = Wurzel ab.
Es gibt verschiedene Sorten und die Rübenfarbe ist sehr vielfältig: weiß, gelb, braun, rosa, rot, purpurfarben, schwarz oder auch rot mit weißen Spitzen. Das Fruchtfleisch hingegen ist immer weiß.

Rettich stammt ursprünglich aus dem östlichen Mittelmeergebiet und kam durch die Römer in unsere Gefilde.
Hierzulande wurde er lange Zeit besonders in Klostergärten kultiviert. Heute wird Rettich in allen Erdteilen angebaut.

Verwendung: Rettich wird bei uns fast ausschließlich roh verzehrt und ist besonders als „Biergartengemüse“ sehr beliebt. Aber auch in Rettichsalaten, gemischt mit Blattsalaten, als Rohkostbeilage oder zum Garnieren lässt sich die würzig-scharfe Rübe verwenden.

Ernte: Die Rettiche werden von Hand aus der Erde gezogen. Erntefähige Rettiche sind leicht an der verdickten Rübe zu erkennen, welche schon einige Zentimeter aus dem Erdboden herausschaut.

Lagerung: Rettiche sollten so frisch wie möglich gegessen werden. Wenn man das Laub abschneidet, kann er im Kühlschrank ein paar Tage gelagert werden.