Jedes Jahr im Frühjahr wird er sehnsüchtig erwartet:
Würzig zarter Bärlauch ist einer der ersten Frühlingsboten und ja, er ist endlich verfügbar!
Bereits bei den Germanen und Kelten galt der Bärlauch aufgrund seiner besonderen Heilkraft als besondere Pflanze. Angeblich sollen die Blätter die erste Nahrung von Bären nach dem Winterschlaf gewesen sein und ihnen wieder zu neuen Kräften verholfen haben. Er schmeckt köstlich, sowohl roh in Salaten, Kräuterbutter, als Pesto, im Kräuterquark, aber auch gekocht in Saucen, Suppen, Eierspeisen, Knödeln, zu Fleisch und Grillgerichten. Bärlauch besitzt, ähnlich wie Zwiebeln, Knoblauch und Schnittlauch, zahlreiche positive Eigenschaften für unsere Gesundheit: Er gilt als entzündungs- und infektionshemmend, soll vorteilhaft bei Gefäß- und Lebererkrankungen wirken, den Blutdruck ausgleichen, den Cholesterinspiegel senken und eine Schutzwirkung gegen Arterienverkalkung haben. Zudem normalisiert er die Magen- und Darmflora. Was für ein Kraut! Bärlauch verwendet man am besten frisch.
Ein bis zwei Tage lässt er sich im Kühlschrank in einer verschlossenen Dose oder Tüte mit ein paar Tropfen Wasser gut aufbewahren. Oder man verarbeitet ihn zu einem köstlichen Pesto. (Alternativ könnte man ihn auch eingefrieren, allerdings verliert er dabei ein wenig von seinem herrlich intensiven Geschmack.)